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In die Küche statt in den Müll

Die „Pfälzer Lebensmittelretter“ bewahren Essbares vor der Tonne. Sie holen von Supermärkten aussortierte Waren ab und verteilen sie über Einrichtungen an Bedürftige. Können sie nun auch die Tafel retten?

Von Ali Reza Houshami

 

Paprika, Äpfel, Salate, auch Brötchen und Kuchenteilchen finden sich, allesamt in Kisten gestapelt, im Wagen von Sabrina Stolarczuk. Sie ist gerade mit Gabi Schröder von ihrer Tour zurückgekehrt. Zwei Lebensmittelläden haben die beiden Frauen angefahren und jene essbaren Produkte abgeholt, die aus unterschiedlichen Gründen von den Märkten aus dem Verkauf genommen wurden. „Manches Obst und Gemüse sieht nicht perfekt aus, bei anderen Produkten, beispielsweise Cornflakes, ist die Verpackung beschädigt“, berichtet Sabrina Stolarczuk. Für die Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“ spielt das keine Rolle: Essen ist Essen und kann gut für den Mittagstisch verwendet werden.

Die mitgebrachten Lebensmittel seien zwar genießbar, wären aber entsorgt worden. Das möchten Stolarczuk und ihre Mitstreiter von der Gruppe „Pfälzer Lebensmittelretter“ verhindern, indem sie die Läden in der Umgebung abfahren und aussortierte Waren abholen. Diese bringen sie zu Einrichtungen, die Bedürftigen helfen. In Neustadt ist der Lichtblick ihr Kooperationspartner, in Haßloch arbeiten die Ehrenamtlichen mit der Bürgerstiftung zusammen.

Die Pfälzer Lebensmittelretter werden an diesen Tagen mehr Obst, Gemüse und Co. vor der Mülltonne bewahren. Seitdem die Tafel Neustadt-Haßloch wegen des Coronavirus ihre Aufgabe nicht mehr wahrnehmen kann, Lebensmittel an Menschen mit geringem Einkommen zu verteilen, nehmen einzig die Lebensmittelretter die überschüssigen Nahrungsmittel von den Läden an. Das heißt für Stolarczuk und ihre Mitstreiter, dass sie täglich die Geschäfte abfahren. „Wir haben es den Markleitern bereits kommuniziert, dass wir vorübergehend alles annehmen“, erzählt Stolarczuk. Das Ganze ist mit den Verantwortlichen der Tafel abgesprochen.

Tafel-Vorsitzender Klaus Roth und sein Team sind ebenso wie viele andere Tafel-Mitglieder in Deutschland seit dem Wochenende gezwungenermaßen „arbeitslos“. Da das Ansteckungsrisiko bei der Lebensmittelausgabe für Mitarbeiter und Kunden zu groß wäre, haben die Verantwortlichen ihre beiden Läden in Neustadt und Haßloch geschlossen.

Lebensmittel, die Stolarczuk und ihre Mitstreiter abholen, werden derzeit noch von den Kräften des Lichtblicks für den Mittagstisch verwertet. Das Essen kann trotz des neuartigen Virus an wohnungslose und sozial benachteiligte Menschen ausgegeben werden, da es draußen im Hof eingenommen werden kann. Dort können die Besucher ausreichend Abstand halten, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Der Lichtblick wird künftig die Lücke füllen, die nach der Schließung der Tafel in Neustadt entstanden ist. Wie Einrichtungsleiter Hans Eber-Huber berichtet, können ab Montag im Anschluss an den Mittagstisch Lebensmittel an Menschen mit geringem Einkommen abgegeben werden. Man erfülle glücklicherweise die Voraussetzungen für dieses Angebot. Das freut den Tafel-Vorsitzenden Klaus Roth: „Das ist eine optimale Lösung, um vorübergehend die Lebensmittelausgabe aufrecht erhalten zu können.“ Mitglieder der Tafel würden den Lichtblick bei der Ausgabe unterstützen, sagt Roth.

Überschüssige Lebensmittel fahren die Pfälzer Lebensmittelretter im Übrigen zu den „Fair-Teilers“, die es in Gommersheim, Kirrweiler und einigen anderen Kommunen gibt. So werden Stationen bezeichnet, in denen öffentlich zugängliche Regale von Ehrenamtlichen mit Lebensmitteln bestückt werden. Auch Bürger können überschüssige Nahrungsmittel dort ablegen. Ein Geben und Nehmen.

Sabrina Stolarczuk ist glücklich, dass sie helfen kann. Es hat einen besonderen Grund, wieso sich die 33-Jährige in diesem Bereich ehrenamtlich engagiert: Sie ist in einem Lebensmittelladen angestellt, wo sie Tag für Tag mitbekommen hat, wie viele noch essbare Produkte aus dem Sortiment fliegen. „Die Lebensmittel werden immer weniger wertgeschätzt“, bedauert die dreifache Mutter, die anfangs für die „Foodsharing“-Bewegung unterwegs war, sich im Januar dieses Jahres aber den Lebensmittelrettern anschloss. Beide Organisationen haben das gleiche Ziel vor Augen: die Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen.

Info:

Die Lebensmittelabgabe ist von Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 14.30 Uhr im Hof des Lichtblicks in der Amalienstraße 3.

Körbe oder Einkaufstüten sollten mitgebracht werden.

Es wird zudem ein Bringdienst eingerichtet, den Neustadter nutzen können.

Anmeldungen dafür sind im Lichtblick von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 06321/4881802 möglich.

Quelle:

Die Rheinpfalz Mittelhaardter Rundschau - Nr. 68

Freitag, den 20. März 2020

Seite 12



Chronik Lichtblick 2019


Jahresbericht Lichtblick 2019


Offener Brief:

 

Stellungnahme des AK Soziale Beratung der Stadt Neustadt an der Weinstraße zur angekündigten Schließung der Fachstelle Sucht der Evangelischen Heimstiftung zum 31.12.2020

 

Neustadt, den 29.01.2020

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Weigel,

 

Der AK soziale Beratung der Stadt Neustadt an der Weinstraße nimmt zur angekündigten Schließung der Fachstelle Sucht der Evangelischen Heimstiftung zum 31.12.2020 mit diesem offenen Brief wie folgt Stellung:

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen und Diensten unserer Stadt bedauern die Entscheidung des Trägers zutiefst und sind von dieser sehr betroffen.

In den 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden nach der Anerkennung der Suchterkrankung als behandlungsbedürftige Krankheit im Sinne der Sozialversicherung, Schritt für Schritt Suchtberatungsstellen und Fachkliniken zur Behandlung der Alkoholkrankheit aufgebaut. Die Notwendigkeit und Wirksamkeit der dort geleisteten Arbeit für suchtkranke Menschen war und ist unumstritten und insbesondere die Stellen der Diakonie haben einen fachlich ausgezeichneten Standard erreicht.

Über die Jahre ist so ein aufeinander abgestimmtes Hilfeangebot bestehend aus Beratung, Gruppenarbeit, Vermittlung in Fachkliniken zur Langzeittherapie, Nachsorge bis hin zur Selbsthilfe in Freundeskreisen und auch Präventionsarbeit entstanden, sowohl für legale als auch illegale Suchtmittel.

Eine Suchterkrankung stellt für den Erkrankten eine existentielle Bedrohung dar; bedeutet oft jahrelanges Leid und endet ohne fachliche Hilfen nicht selten mit einem langen Siechtum oder schlimmstenfalls einem vorzeitigem Tod. Es gilt unter Fachleuten als gesichert, dass eine Suchterkrankung in der Regel auch eine schwere Belastung für die Angehörigen und das soziale Umfeld (Ehepartner, Kinder, Eltern etc.) des Kranken mit sich bringt. Auch für diese Menschen sind die Suchtberatungsstellen eine wichtige Anlaufstelle und Partner bei dem Weg aus der Krankheit für alle Beteiligten.

Dass sich kirchliche Träger dieser Aufgabe auf einem hohen fachlichen Niveau gestellt haben, indem sie Menschen in Not begleiten, entspricht nach unserem Verständnis ihrem christlicher Auftrag und stellt eine zeitgemäße Umsetzung von Nächstenliebe dar. Sich davon zu verabschieden, halten wir für einen schweren Fehler, der in erster Linie den betroffenen Menschen aber auch dem Profil der evangelischen Heimstiftung und im weiteren Sinn der protestantischen Kirche schweren Schaden zufügt.

Es ist unumstritten, dass Menschen mit einem süchtigen Verhalten in unserer Gesellschaft nicht geringer werden. Nein, die Tendenz ist steigend, auch in Neustadt an der Weinstraße. Der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre hat neue Formen von Abhängigkeiten entwickelt. Zu nennen sind hier sicherlich die Spiel- und die Onlinesucht. Eine gut funktionierende Suchthilfe ist effektiv und effizient. Erfolgreiche Suchthilfe führt insbesondere zur sozialen und gesundheitlichen Stabilisierung , außerdem zu eheblichen Einsparungen bei Kranken- und Rentenversicherungen und anderen Sozialleistungsträgern, sowie am Arbeitsplatz. Öffentliche Haushalte werden durch ihre Investitionen in ein solides Suchthilfesystem mittel- und langfristig entlastet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sozialen Einrichtungen in unserer Stadt sind nicht in der Lage die Folgen der Schließung zum 31.12.2020 zu kompensieren.

Die Fachstelle Sucht der evangelischen Heimstiftung unterstützt uns seit vielen Jahren mit ihrer fachlichen Kompetenz. Sie ist ein wichtiger und integrativer Bestandteil unserer Arbeit vor Ort. Durch die Schließung wird eine Lücke entstehen; die Folgen daraus sind nicht ab zusehen.

Der AK Soziales der Stadt Neustadt an der Weinstraße würde es begrüßen, wenn die Fachstelle Sucht in ihrer jetzigen Form weiter bestehen könnte, mit allen ihren Fachbereichen und einer soliden Finanzierung aus kirchlichen und öffentlichen Mitteln.

Wir möchten Sie daher eindringlich bitten, sich für den Fortbestand der Fachstelle Sucht einzusetzen.

Der AK Soziales steht Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Für den AK Soziale Beratung in Neustadt


Lichtblick TV

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, ab sofort sind alle Videos, die von uns produziert wurden oder den Lichtblick betreffen, auf unserer Homepage in der Rubrik LBTV verfügbar. Damit könnt ihr jederzeit und so oft ihr wollt, diese Filme sehen.


Weihnachten im Lichtblick!

Auch in diesem Jahr war "volles Haus" im Lichtblick. Über 80 Frauen, Männer und Kinder drängelten sich in den engen Räumen, um an der Weihnachtsfeier teilnehmen zu können. Dank vieler Paketspenden gab es nach einem guten Mittagessen und der Weihnachtsandacht für Alle ein Geschenk.

Das Essenn wurde von der Landtagsabgeordneten Giorgina Kazungu-Haß wie in den Jahren davor gespendet und persönlich vorbeigebracht.

Den Auftakt der Feier gestalteten der Posaunenchor Hambach- Winzingen. Besonderes Dank an Martin Ullmer an der Gitarre und Dekan Armin Jung für die weihnachtlichen Worte. Beonderen Dank auch an die vielen PaketspenderInnen und den Kindern und Eltern des Kindergottesdienstes der Pauluskirche im Hambach, die Pakate für viele Kinder gespendet haben.


Urteil Hartz IV-Sanktionen

5. November 2019 Erster Schritt zum Politikwechsel?

Wer Hartz IV bezieht und ein Jobangebot ausschlägt, muss bisher mit empfindlichen Kürzungen der Leistungen rechnen. Diese Sanktionen haben die Verfassungsrichter jetzt teilweise für verfassungswidrig erklärt. Die Diakonie RWL lehnt Sanktionen ab. Sie hofft aber, dass mit dem lange erwarteten Grundsatzurteil ein erster Schritt für einen Politik- und Haltungswechsel möglich wird.

Die Kürzungen von Hartz IV-Leistungen bei Pflichtverletzungen sind teilweise verfassungswidrig. Bei Verstößen gegen die Auflagen seien maximal um 30 Prozent reduzierte Leistungen möglich, urteilte der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts (AZ: 1 BvL 7/16) am 5. November. Die bisher möglichen Abzüge bei Verletzung der Mitwirkungspflicht um 60 oder sogar 100 Prozent seien mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren, erklärte Vizepräsident Stephan Harbarth.

"Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist zwar ein erster Schritt, um einen Politik- und Haltungswechsel in die Wege zu leiten. Es ist aber stark geprägt von der Haltung, dass Druck Verhaltensänderungen bewirken", sagt Diakonie RWL-Armutsexpertin Heike Moerland. "Das mag im Einzelfall stimmen, viele Menschen möchten ihr Leben aber selbst in die Hand nehmen und wünschen sich dafür Ermutigung und nicht Sanktionen." Die Diakonie hatte darauf gehofft, dass die Richter die Sanktionen generell für verfassungswidrig halten.

Ein Hartz-IV-Bezieher erhält in der Regel 424 Euro monatlich. Wenn davon 30 Prozent und mehr gekürzt werden, geht es an die nackte Existenz.

Keine Kürzungen am Existenzminimum!

In einer gemeinsamen Erklärung mit Sozialverbänden, Gewerkschaften, Politikern und Wissenschaftlern hat die Diakonie gefordert, die bestehenden Sanktionsregelungen aufzuheben. Stattdessen sei ein "menschenwürdiges System der Förderung und Unterstützung" nötig, heißt es.

"Sanktionen haben negative soziale Folgen. Sie schaden der sozialen und beruflichen Eingliederung. Die Folgen sind Verschuldung, soziale Isolierung, massive gesundheitliche und psychische Belastungen bis hin zu drohender Wohnungslosigkeit", kritisieren die Unterzeichnenden.

Termin verpasst, Geld gestrichen

Jeden Monat wurden 2018 bundesweit über drei Prozent der erwerbsfähigen Hartz IV-Empfänger sanktioniert, rund 130.000 Menschen. In Nordrhein-Westfalen waren monatlich über 32.000 Hartz IV-Empfänger von mindestens einer

Leistungskürzung betroffen, wie der Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW [2] belegt.

Drei Viertel der Sanktionen werden verhängt, weil jemand unentschuldigt nicht zu einem Termin erscheint. In diesen Fällen kürzt das Jobcenter die Bezüge für drei Monate um zehn Prozent. Wer eine "zumutbare" Arbeit ablehnt oder eine Fördermaßnahme abbricht, muss mit höheren Einschnitten rechnen. Dann können 30 Prozent der Leistung gestrichen werden, im Wiederholungsfall sogar 60 oder 100 Prozent.

Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann sorgt sich besonders um junge Hartz-IV-Bezieher. (Foto: Diakonie RWL)

Resignation statt Beschäftigung

"In den Beratungsstellen der Diakonie beobachten wir, dass die harten Sanktionen von mindestens 30 Prozent meist nicht dazu führen, dass sich die Betroffenen stärker um einen Job bemühen", sagt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine- Göttelmann. "Im Gegenteil. Die Menschen resignieren und ziehen sich zurück."

Das gilt besonders für junge Menschen unter 25 Jahren, denn bei ihnen kann bereits der erste Verstoß dazu führen, dass sie kein Geld mehr erhalten. Bei weiteren Verstößen streicht das Jobcenter auch Miete und Heizkosten. Die jungen Leute verlieren ihre Wohnung, schlüpfen bei Freunden und Familie unter oder landen auf der Straße. Von Sanktionen sind junge Menschen doppelt so häufig betroffen. Sie waren aber nicht Gegenstand des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht.

Jugendliche sind besonders oft von Hartz IV-Sanktionen betroffen - und landen nicht selten auf der Straße.

Abrutschen in absolute Armut

Hier hofft die Diakonie RWL darauf, dass die Politik diese Sanktionen möglichst schnell abschafft. Im vergangenen Jahr, so zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wurden bundesweit 30.000 Jugendliche sanktioniert, davon 8.000 in NRW. Deutschlandweit wurde 3.300 jungen Menschen unter 25 Jahren die Unterstützung fürs Wohnen gestrichen. In NRW waren es 852.

"Sie rutschen in absolute Armut ab – und zwar für eher harmlose Regelverstöße", sagt Christian Heine-Göttelmann. "So wird bereits der jungen Generation ein Leben in Würde verwehrt." Statt auf Leistungskürzungen zu setzen, müsse die persönliche Beratung und Betreuung in den Jobcentern gestärkt werden, fordert der Diakonie RWL-Vorstand. "Wir brauchen eine Unterstützung auf Augenhöhe, die ermutigt und befähigt statt bestraft."

Text: Sabine Damaschke, Fotos: pixabay

Ihr/e Ansprechpartner/in Heike Moerland [3]

Source URL:

www.diakonie-rwl.de/themen/arbeit-und-beschaeftigung/urteil-hartz-iv-sanktionen

Links:

[1] www.diakonie-rwl.de/file/erklarfilm-den-sanktionen-hartz-iv-system [2] https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/fileadmin/user_data/2018/Arbeitslosenreport-2018- 2019/arbeitslosenreport-3-2018/Arbeitslosenreport-NRW_2018-3_Sanktionen.pdf [3] https://www.diakonie-rwl.de/users/heike-moerland


Der Großteil der wohnungslosen Menschen bleibt unsichtbar

Immer mehr Menschen in Europa müssen unter den Folgen des dramatischen Mangels an bezahlbarem Wohnraum leiden. Steigende Mieten und Mangel an sozialem Wohnraum zwingen einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung dazu, ohne die Sicherheit eines eigenes Zuhauses zu leben. 2018 mussten ca. 678.000 Menschen in Deutschland ohne eigene Wohnung auskommen. Mittlerweile leben gut 40.000 Menschen als Obdachlose dauerhaft auf der Straße, die anderen bleiben weitgehend unsichtbar.

(Quelle: bagw.de)

Viele Wohnungslose kommen nämlich vorrübergehend in Notunterkünften oder bei Freunden und Bekannten unter, doch das ist keine Dauerlösung und besonders für Familien mit Kindern sehr dramatisch. Einer der Hauptgründe für die steigende Zahl der Wohnungs- und Obdachlosen ist das unzureichende Angebot an bezahlbarem Wohnraum. Tausende Menschen leiden tagtäglich darunter - in ganz Europa! So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen!

DU kannst etwas tun!

Wir brauchen nur 1 Million Unterschriften, um den Wohnungsmarkt in Europa in eine bessere Richtung zu bringen. Zeigen wir der Welt, dass wir es alle gemeinsam schaffen, bezahlbares Wohnen in Europa wieder möglich zu machen!

Schicke diese Nachricht gleich an 3 Freund*innen weiter, denen es auch wichtig ist, dass alle Menschen ein sicheres Zuhause finden können!

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